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HTML-Validator-Sidebar |
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Bei der HTML-Validator-Sidebar handelt es sich um ein komfortables Werkzeug zum vereinfachten Validieren von HTML-Dokumenten beim W3C Validation Service.
Dabei kann sowohl der HTML-Code als auch der CSS-Code beliebiger Dokumente validiert, also auf syntaktische Korrektheit hin überprüft werden.
Die Sidebar funktioniert bei allen modernen Browsern wie Mozilla/Netscape 6, Opera 6.x und dem Internet Explorer ab Version 5.5.
Leider ist die Handhabung bei den einzelnen Browser-Typen unterschiedlich. Weiter unten auf dieser Seite wird für die einzelnen Browser beschrieben, wie Sie die HTML-Validator-Sidebar installieren können.

Die Abbildung zeigt die HTML-Validator-Sidebar im Einsatz - im Beispiel beim MS Internet Explorer.
Jeder, der schon einmal dynamisch erstellte HTML-Dokumente (z.B. mit PHP oder Perl) auf korrekte HTML-Generierung hin überarbeitet hat, weiß, wie viel Arbeit dies bedeutet.
Besonders während der Entwicklungsphase, bei der sich in der Regel die Dateien auf dem lokalen Rechner, bzw. auf einen Server im lokalen Netzwerk befinden, gestaltet sich die Validierung sehr umständlich.
Der W3C-Validator bietet leider nur die Möglichkeit, eine öffentlich erreichbare URL, bzw. eine Datei, die ihm per Upload übermittelt wird, zu validieren.
Da lokale Dateien nicht über eine öffentliche URL erreichbar sind, fällt diese Möglichkeit schon einmal flach. Eine Datei per Upload zu validieren, ist eigentlich nur bei hard-codierten Dokumenten noch halbwegs vertretbar. Da der Validator bei Dokumenten mit vielen Fehlern nicht immer alle Fehler anzeigt, und da sich Fehler außerdem "überlappen" können, ist es oft notwendig, betroffene Dateien mehrmals per Upload zu validieren. Dies ist ein langwieriger und umständlicher Arbeitsprozess; Uploadseite beim W3C aufrufen, gewünschte Datei im Upload-Formular auswählen, Formular absenden und Datei validieren lassen. Bei mehreren Dateien, die viele Fehler enthalten, kann dieses Spiel sehr zeitaufwendig werden (ganz zu schweigen von den Online-Kosten).
Bei dynamisch erstellen Dokumenten ist der Aufwand noch ungleich höher, da hierbei zuerst der generierte Quelltext als Datei gespeichert werden muss, um diesen dann per Upload zu validieren.
Eine Alternative ist es, zu validierende Dokumente bzw. Scripts auf einen produktiven Webserver via URL zu validieren. In diesem Fall müssen allerdings die Dateien nach jeder Änderung erneut auf den Server geschoben und erneut validiert werden. Auch das ist kein befriedigender Arbeitsprozess, wobei auch in diesem Fall hohe Online-Zeiten anfallen.
Genau bei diesen Problematiken, was sowohl hard-codierte als auch dynamische Dokumente angeht, setzt die HTML-Validator-Sidebar an. Sie vereinfacht die benötigten Arbeitsprozesse auf ein Minimum.
Mit dieser Sidebar ist es nun nicht mehr notwendig die "Startseiten" des Validator (sei es für die URL- oder Uploadvalidierung) aufzurufen, da sich die benötigten Formulare in der Sidebar befinden. Somit entfällt gerade beim wiederholten Validieren von Dateien (Upload-Funktion) die umständliche Neuauswahl der Dateien und das Konfigurieren der weiteren Einstellmöglichkeiten. Solche Einstellungen bleiben beim Schließen des Browsers und/oder Neustart des Betriebssystems bestehen, so dass die "Lieblingskonfiguration" nicht jedes mal erneut vorgenommen werden muss.
Die Validierung kann wahlweise im aktuellen Browserfenster oder in einem sich neu öffnenden Fenster erfolgen.
Zusätzliche Features des IE.
Da die HTML-Validator-Sidebar des IE aus einem ActiveX-Control besteht, bietet dieser noch weitreichendere Möglichkeiten als die Browser der Konkurrenz.
So ist es möglich, die aktuell angezeigte Seite direkt (d.h. ohne Eingabe der URL) validieren zu lassen. Sollte es sich dabei um ein Frameset und/oder um Dokumente mit Iframes handeln, dann wird das URL-Eingabefeld der Sidebar durch eine Auswahlliste ersetzt. Diese Liste beinhaltet alle URLs der Dokumente im Frameset und natürlich auch dasjenige mit der Frameset-Definition.
Als weiteres Feature besteht die Möglichkeit, den Quelltext beliebiger Dokumente einzulesen und validieren zu lassen.
Dazu lädt die Sidebar (bzw. das ActiveX-Control) das zu validierende Dokument ein, speichert es lokal auf der Festplatte und validiert es per Upload.
Dabei wird dasjenige Dokument geladen, das über das Sidebar-Adressfeld bzw. über das ausgewählte Frame-Dokument erreichbar ist. Dabei ist es egal, ob es sich dabei um ein hard-codiertes oder um ein dynamisches Dokument handelt. Ebenso unerheblich ist, ob das Dokument aus einer lokalen oder einer Online-Quelle stammt.
Da die HTML-Validator-Sidebar die Dokumente eigenständig lädt, d.h. ohne das Zutun des IE, braucht ein überarbeitetes Dokument zum erneuten Validieren nicht im IE aktualisiert werden (das Ergebnis der vorhergehenden Validierung kann im IE stehen bleiben); es genügt, einfach erneut auf "Quelltext validieren" zu klicken.
Besonders für das Validieren von dynamischen Dokumenten stellt dieses Feature eine unschätzbare Hilfe dar.
Im Internet Explorer wurden noch weitere Features implementiert, die bei der Entwicklung von "brauchbarem" HTML (sei es hard-codiert oder dynamisch generiert) behilflich sind. Dabei handelt es sich um 14(!) zusätzliche Buttons in der IE-Symbolleiste. Da diese den Charakter zusätzlicher Optionen haben, existiert dafür eine eigene install.exe mit der sich jederzeit Buttons entfernen oder hinzufügen lassen.
Diese Buttons unterteilen sich in 2 Gruppen:
Je nach verwendeten Browser gestaltet sich die Installation unterschiedlich.
| Bei Netscape 6.x, 7.x oder Mozilla genügt ein Mausklick, um die Sidebar zu installieren. Wenn Sie auf den folgenden Link: Installieren klicken, erscheint bei diesen Browsern ein Abfrage, die Sie lediglich mit Ja (bzw. Yes) zu bestätigen brauchen. Wenn es nicht sofort klappt, aktivieren Sie vorher mit der Taste [F9] die Anzeige der Sidebar im Browser. | |
| Um die Sidebar im Opera 6.x zu integrieren, müssen Sie zunächst |
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Da die Sidebar und die zusätzlichen Buttons (bzw. derer Funktionen) nicht mit herkömmlichen HTML und/oder Javascript realisierbar ist, wird hierfür ein "richtiges" Setup benötigt. Führen Sie nach dem ( Hinweise:
Bei Fragen, Vorschlägen oder Probleme kontaktieren Sie bitte den |
Bei der Sidebar für Netscape/Mozilla und Opera handelt es sich um reine HTML-Seiten mit Javascript. Die Speicherung der Einstellungen wird durch Nutzung eines Cookies bewerkstelligt.
Die Sidebar des IE ist überwiegend in einem ActiveX-Control implementiert worden, das in Visual Basic 6 erstellt wurde.
In den Source-Codes befinden sich 2 VB-Projekte, eines für das ActiveX-Control und eins für die install.exe. Die Einstellungen der Sidebar und die Installationskonfiguration wird in einer XML-Datei gespeichert.
Download der Source-Codes (280KB)