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SELFHTML Server Konfiguration:
Struktur des URL-Baums

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Einleitung

Der URL-Baum ist eigentlich relativ unspektakulär. Das einzige, was eventuell interessant sein könnte, ist die Tatsache, dass er relativ wenig mit dem realen, physikalischen Dateibaum zu tun hat. Deshalb war es auch unmöglich, den Roxen-Server zu benutzen: er kann nur mit einem Modul zwischen einem URL-Baum und einem Dateibaum hin- und hermappen — wir hätten dieses Modul sehr oft einbinden müssen.

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Der URL-Baum

Zum URL-Baum wäre erstmal zu sagen, dass jedes Projekt eine eigene Subdomain erhält: so hat z. B. SELFHTML die Subdomain de.selfhtml.org. Innerhalb dieser Subdomain gibt es in jedem Fall /cgi-bin/. Ansonsten sollte sich alles nach dem physikalischen Verzeichnisbaum innerhalb von dokumente/ richten, will heißen, wenn es innerhalb von /home/www/teamone.dehttp://de.selfhtml.org/dokumente/ das Unterverzeichnis cgiperl gibt, so gibt es dasselbe Unterverzeichnis auch im URL-Baum.

Interessant sind vielleicht "Zwitter-Projekte", wie z. B. die Lounge. Sie hat im Grunde Projektstatus und auch ein eigenes cgi-bin, aber keine eigene Subdomain. Auch die Artikel genießen einen ähnlichen Status. In diesem Fall gibt es im physikalischen Verzeichnisbaum jeweils wieder die Verzeichnisse dokumente/, cgi-bin/ und cgi-shared/. Dies ist an die Verzeichnisstruktur aus dem vorherigen Kapitel angelehnt, lediglich logs/ fehlt aus meiner Ansicht nach offensichtlichen Gründen.

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Warum Subdomains?

Aufgrund von Nachfragen im Forum wurde klar, dass hier noch Erklärungsbedarf besteht. Nun, die Gründe sind eigentlich relativ einfach: der zunächst wichtigste Grund, warum wir jetzt Subdomains verwenden, ist schlicht und ergreifend der, dass zur Diskussion stand, dass der Server evntl. Gesellschaft bekommen sollte: in einem Serverpark wäre es so sehr leicht möglich, eine Subdomain relativ problemlos zu zügeln ohne komplizierte Abgleichmechanismen eines Loadbalancers einsetzen zu müssen.

Erschwerend hinzu kam noch, dass endlich ein sauberer Schnitt zu dem alten Server gemacht werden sollte. Dessen Struktur war nicht gerade die ordentlichste, was nicht zuletzt mit dem überstürzten Umzug zusammenhing. Die Subdomains wirken Struktur-fördernd und erleichtern einem die Konfiguration — so ist es beispielsweise sehr leicht möglich, einen CGI-Wrapper (z. B. SuExec) nachzurüsten (sofern dies mit dem Rechte-Konzept vereinbar ist).

Alles in allem überwogen die Argumente für die Subdomains schließlich gegenüber den Argumenten gegen die Subdomains.

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