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# Dies ist eine Vorlage zur Konfiguration einer Netzwerkschnittstelle, die mit
# ifup verwendet wird, siehe 'man 8 ifup'.
# Zusätzlich zu den folgenden Variablen können Sie jede Variable aus schnittstellen-
# unabhängigen Konfigurationsdateien (config, dhcp, wireless) angeben, um die
# globalen Vorgaben zu überschreiben.
# STARTMODE teilt ifup mit, wann eine Schnittstelle angesprochen werden soll. Die
# möglichen Werte sind:
# - onboot: zur Bootzeit starten
# - manual: nur dann starten, wenn ifup manuell aufgerufen wird
# - hotplug: starten, sobald ifup von hotplug oder pcmcia aufgerufen wird
# - [off|ignore]: diese Konfiguration ignorieren
# Verwenden Sie 'onboot' nicht für hotplug-Geräte. Das funktioniert nicht.
STARTMODE=
# Mit BOOTPROTO können Sie zwischen einer 'statischen' Konfiguration mit festen
# IP-Adressen oder 'dhcp' wählen. (bootp funktioniert nicht in SuSE Linux 8.0)
BOOTPROTO=
# Wenn Sie eine statische Konfiguration verwenden, müssen Sie eine IP-Adresse und
# eine Netzmaske oder deren Bitlänge angeben.
# Die folgenden Beispiel bedeuten jeweils dasselbe:
# 1) IPADDR=192.168.1.1
# NETMASK=255.255.255.0
# 2) IPADDR=192.168.1.1
# PREFIXLEN=24
# 3) IPADDR=192.168.1.1/24
IPADDR=
NETMASK=
PREFIXLEN=
# Bestimmen Sie eine Broadcast-Adresse für diese Schnittstelle. Wenn Sie es leer
# lassen wird ein Standardwert eingesetzt.
# Siehe DEFAULT_BROADCAST in /etc/sysconfig/network/config.
BROADCAST=
# Wenn Sie eine Point-to-Point-Verbindung einrichten möchten, können Sie die
# Remote-IP hier angeben.
REMOTE_IPADDR=
# Geben Sie eine Bezeichnung für diese Schnittstelle an.
# Siehe 'multiple Adressen' weiter unten.
LABEL=
# Diese Option definiert, ob das Script /etc/ppp/poll.tcpip nach einer Verbindung
# ins Internet über eine DFü-Einwahl gestartet werden soll. Das Script selbst ruft
# dann verschiedene Dienste auf, wie zum Beispiel fetchmail, fetchnews und sendmail.
# Normalerweise ja.
RUN_POLL_TCPIP=
# Lesen Sie bitte die Dokumentation für iproute2.
SCOPE=
# Jede andere Option von "ip address add" kann hier eingefügt werden.
IP_OPTIONS=
# Setzen Sie bitte eine spezifische Maximum Transmission Unit (MTU) für diese
# Schnittstelle.
MTU=
# Geben Sie bitte eine spezifische "Link Level Address" (LLADDR), a.k.a. MAC-Adresse
# oder Hardwareadresse für diese Schnittstelle an (wenn der Treiber das zuläßt).
LLADDR=
# Jede andere Option von "ip link set" kann hier eingefügt werden.
# Beispiel:
# LINK_OPTIONS="multicast off"
LINK_OPTIONS=
# Multiple Adressen (IP-Aliases)
# Sie können den Namen der Variable 'IPADDR' mit einer beliebigen Zeichenkette
# erweitern, beispielsweise IPADDR_1, IPADDR_FOO, IPADDRxxx ... und diese Variablen
# für Ihre IP-Adressen verwenden.
# Wollen Sie zusätzliche Parameter für Ihre IP-Adressen nutzen, so hängen Sie einfach
# dieselbe Erweiterung an die Variablennamen an.
# IPADDR_AAA=1.2.3.4
# NETMASK_AAA=255.0.0.0
# BROADCAST_AAA=1.2.3.55
# IPADDR_BBB=10.10.2.3/16
# LABEL_BBB=BBB
# usw.
#
# Sie müssen nicht unbedingt für jede Adresse auch eine Bezeichnung angeben. Aber dann
# sollten Sie ifconfig nicht länger verwenden, sondern stattdessen ip benutzen. Wollen
# Sie ifconfig verwenden, dann lassen Sie die Bezeichnung für Ihre Hauptadresse fort
# und geben für Ihre zusätzlichen Adressen Bezeichnungen an.
#
# !!! YaST2 ist nicht in der Lage, mehrere Adressen aus einer einzigen Konfigurations-
# datei auszulesen. Machen Sie das also nur dann so, wenn Sie Ihren Kram selbst manuell
# zusammenstellen !!!
# Routing:
# Wenn Sie spezielle Routen für eine Konfiguration benötigen, verwenden Sie eine Datei
# mit dem Namen ifroute-config, wobei "config" derselbe string sein muß wie in
# ifcfg-config.
# Sie hat dieselbe Syntax wie routes mit einem kleinen Unterschied:
# Wenn Sie in dieser ifroute-Datei den Schnittstellennamen weglassen (viertes Feld)
# wird der Name der aktuellen Schnittstelle genommen, sobald sie angesprochen wird.
# Sie müssen das bei Hotplug-Geräten so handhaben, da Sie ja nicht wissen können,
# welchen Namensschlüssel Sie erhalten, sobald Sie so ein Gerät anschließen.
# Siehe man 5 routes.
# Multiple DHCP-Clients:
#
# Haben Sie zwei oder mehrere aktive DHCP-Clients, könnten diese abwechselnd versuchen,
# die Standardroute zu überschreiben oder resolv.conf, ntp.conf usw. neu anzulegen.
# Es gibt zwei Möglichkeiten, mit diesem Konflikt umzugehen (und das ist wirklich ein
# Konflikt, weil Sie nur eine Standardroute haben können, auch wenn Routen gestapelt
# werden dürfen, und Sie können auch nur eine einzige Datei resolv.conf haben):
#
# 1) Lassen Sie zu, daß beide Clients die Standardroute überschreiben und die Konfi-
# gurationsdateien ändern dürfen. Das kann manchmal funktionieren, wenn gerade
# nur eine dieser Schnittstellen verwendet wird. Andernfalls kann es aber zu unde-
# finierbarem Verhalten führen.
#
# 2) Geben Sie nur einem Ihrer DHCP-Clients die Erlaubnis zum ändern und überschreiben.
# Das bedeutet, daß einer der "primäre" und der andere dann der "sekundäre" Client
# sein muß. Auf dieser Annahme basiert eine Standardkonfiguration. Aber da das System
# nicht unterscheiden kann, welche Schnittstelle "wichtiger" ist und der
# Standardroute sowie dem Resolver zugeordnet werden soll, nimmt es einfach die
# erste, die mit DHCP gestartet ist und erklärt sie für autorisiert. Welche das ist,
# kann durch die Zugabe der auf den Wert "yes" gesetzten Variablen
# DHCLIENT_PRIMARY_DEVICE=yes zu einer der /etc/sysconfig/network/ifcfg-*-Dateien
# gesteuert werden. Sie können diese Variable auch in mehrere dieser Dateien einfügen,
# wenn Sie das unter 1 genannte Verhalten erzeugen möchten. Es gibt also allerhand
# Flexibilität.
#
# Normalerweise darf nur der erste gestartete DHCP-Client die Standardroute, die
# Resolver-Konfiguration usw. ändern. Alle anderen aktiven Clients werden lediglich
# die Schnittstelle mit einer Adresse versehen, aber an der globalen Konfiguration
# nichts verändern.
#
# Wenn Sie also einem DHCP-Client erlauben wollen, die globale Konfiguration zu verändern,
# setzen Sie folgende Variable auf "yes":
DHCLIENT_PRIMARY_DEVICE=
# Sie können noch weit mehr Einstellungen differenzieren, wenn Sie eine der Variablen aus
# /etc/sysconfig/network/dhcp hier einsetzen:
DHCLIENT_DEBUG=
DHCLIENT_SET_HOSTNAME=
DHCLIENT_SET_DOMAINNAME=
DHCLIENT_KEEP_SEARCHLIST=
DHCLIENT_MODIFY_RESOLV_CONF=
DHCLIENT_SET_DEFAULT_ROUTE=
DHCLIENT_MODIFY_NTP_CONF=
DHCLIENT_MODIFY_NIS_CONF=
DHCLIENT_TIMEOUT=
DHCLIENT_REBOOT_TIMEOUT=
DHCLIENT_CLIENT_ID=
DHCLIENT_HOSTNAME_OPTION=
DHCLIENT_VENDOR_CLASS_ID=
DHCLIENT_LEASE_TIME=
DHCLIENT_ADDITIONAL_OPTIONS=
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