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Die Apache-Konfigurationsdatei:
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Als "Testinstallation" wurde ein auf Windows XP eingerichteter Apache verwendet. Das Beispiel läßt sich aber auch auf anderen Windows-Versionen in exakt derselben Weise vorfinden bzw. einsetzen und hat auf allen Windows-Rechnern dieselben Auswirkungen auf das Verhalten des Apache Webservers in der Version 2.0.50. Anders als bei einer Installation auf einem Linux-Rechner kann man bei einer Windows-Installation unabhängig von der Windows-Version durchaus von einer Standard-Installation sprechen, da das MSI-Installationstool auf allen diesen Systemen dieselben Wege verfolgt und letzten Endes zu nahezu identischen Ergebnissen führt.
Wenn man den Apache-Webserver auf Windows XP einsetzen möchte. sollte zuvor das Servicepack 1 installiert werden. Eine Begründung kann man unter
http://nagoya.apache.org/mirror/httpd/binaries/win32/#xpbug nachlesen.
Damit alles einigermaßen übersichtlich bleibt, ist die Konfgurationsdatei für die unten gewählte Darstellung in 14 kleinere Teile zerlegt worden. Wer sie sich gerne als Ganzes anschauen möchte, kann das natürlich auch tun:
gesamte httpd.conf anzeigen
Die ersten etwa 30 Zeilen der httpd.conf (im übersetzten Beispiel sind es aufgrund zusätzlich eingefügter Kommentarzeilen etwas mehr) enthalten noch keinerlei Anweisungen, sondern lediglich einige kurze Hinweise allgemeiner Art.
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Dieser Abschnitt der Konfigurationsdatei enthält zunächst Anweisungen zur Arbeitsumgebung des Webservers.
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Die danach folgende Liste der Module ist im Vergleich zur Version 1.3.x etwas umfangreicher. Das Konzept, wie Apache mit seinen Modulen umgeht, ist deutlich neu gestaltet worden. Wie bereits ausgeführt, gibt es mehrere Module (core, http_core, mod_so), die fest einkompiliert (statisch verbunden) werden. Einige weitere können mit LoadModule dynamisch dazugeladen werden. Man könnte, wenn diese Module nicht benötigt werden, die gesamte Liste streichen - dann greift der Apache lediglich auf die statisch eingebundenen Module zu. Das würde zum Beispiel bedeuten, daß innerhalb eines <Directory>-Containers Order allow,deny nicht möglich ist.br>
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Das ist der anfangs, ehe man daran gehen kann, die httpd.conf zu bearbeiten (falls sie entgegen dem
Rat dieses Artikels nicht völlig neu zusammengestellt wird), umfangreichste Abschnitt. An seinem Beginn stehen zunächst ein paar Anweisungen dafür, welche auf dem Server-Rechner vorhandenen Verzeichnisse angesprochen und von wem sie ausgelesen werden dürfen.
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Für eine lokale Installation, die lediglich zu Testzwecken genutzt wird, ist ein Zugriffsschutz nicht unbedingt erforderlich. Allerdings wird die Möglichkeit, .htaccess-Dateien einzusetzen, dann enorm wichtig, wenn viele Benutzer auf den Server zugreifen dürfen und ihnen die Möglichkeit eingeräumt werden soll, Zugangskriterien für ihre Dokumente selbst festzulegen.
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Der Apache muß darüber informiert werden, welche Dateitypen er zur Weiterleitung übergeben bekommt und wie er darauf reagieren soll. Und um Zugriffsprotokolle zu erstellen, muß er darüber informiert werden, wie diese Protokolle zusammengestellt werden sollen.
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Sowohl für Testzwecke wie auch im öffentlichen Betrieb sind Protokolle, die über verschiedene Zugriffe, aber auch über aufgetretene Fehler informieren, sehr wichtig. Selbstverständlich können auch diese Protokolldateien vielfältig konfiguriert werden.
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Da es sehr mühsam wäre, immer den vollständigen Pfad in der Adreßzeile eines Browsers einzugeben, kann mit einer Vielzahl von Aliases gearbeitet werden. Einige wenige dieser Aliasnamen sind voreingestellt.
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Gelegentlich möchte man sich anhand einer Auflistung einen schnellen Überblick über einen Verzeichnsinhalt verschaffen. Für die Ausgabe dieser Informationen benötigt Apache einige Anweisungen, die jetzt folgen.
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Festlegungen zur Spracheinstellung sowie zum verwendeten Zeichensatz können sehr wichtig sein und sollten sorgfältig ausgewählt werden.
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Der Apache übermittelt Daten, die Bestandteile ganzer Dateien sind, sendet und empfängt aber auch andere Daten. Er muß darüber informiert werden, welche Dateitypen er zur Weiterleitung übergeben bekommen darf und wie er darauf reagieren soll. Der größte Teil dieser Informationen über die verschiedenen MIME-Typen wird in einer externen Datei mime.types zusammengefaßt, deren Inhalt vom Server wieder ausgelesen werden muß. Das ist bereits weiter oben geschehen. Diese Informationen können ergänzt oder überschrieben werden.
Die primäre Aufgabe eines Webservers ist die Datenübermittlung, nicht aber die Datenverarbeitung. Häufig verlangen jedoch Webseiten bestimmte Vorgänge der Datenverarbeitung. Dazu übergibt der Apache die Daten an einen seiner Partner, beispielsweise an Perl, und nimmt dann dessen Arbeitsergebnisse wieder entgegen. Um das tun zu können, werden sogenannte Handler (Behandlungsroutinen) festgelegt.
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Man kann selbst bestimmen, in welcher Art der Apache Fehlermeldungen an einen aufrufenden Browser übermitteln soll.
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Am Ende des zweiten Abschnitts der Apache-Konfigurationsdatei stehen noch Anweisungen zu spezifischen Angaben über die Serverkonfiguration.
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Vorgegeben wird von der Apache Software Foundation lediglich ein sehr kleines und wenig aussagekräftiges Beispiel für einen virtuellen Host. Wenn der Apache als produktiver Server eingesetzt werden soll, kann sich daraus allerdings eine sehr, sehr lange Liste entwickeln.
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