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Die Apache-Konfigurationsdatei:
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Als "Testinstallation" wurde ein auf Windows 98 SE eingerichteter Apache 1.3.31 verwendet. Das Beispiel läßt sich aber auch auf anderen Windows-Versionen in exakt derselben Weise vorfinden bzw. einsetzen und hat auf allen Windows-Rechnern dieselben Auswirkungen auf das Verhalten des Apache Webservers in der Version 1.3.31. Anders als bei einer Installation auf einem Linux-Rechner kann man bei einer Windows-Installation unabhängig von der Windows-Version durchaus von einer Standard-Installation sprechen, da das MSI-Installationstool auf allen diesen Systemen dieselben Wege verfolgt und letzten Endes zu nahezu identischen Ergebnissen führt.
Damit alles einigermaßen übersichtlich bleibt, ist die Konfgurationsdatei für die unten gewählte Darstellung in 13 kleinere Teile zerlegt worden. Wer sie sich gerne als Ganzes anschauen möchte, kann das natürlich auch tun:
gesamte httpd.conf anzeigen
Die ersten etwa 30 Zeilen der httpd.conf (im übersetzten Beispiel sind es aufgrund zusätzlich eingefügter Kommentarzeilen etwas mehr) enthalten noch keinerlei Anweisungen, sondern lediglich einige kurze Hinweise allgemeiner Art.
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Dieser Abschnitt der Konfigurationsdatei enthält zunächst Anweisungen zur Arbeitsumgebung des Webservers.
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Die danach folgende Liste der Module ist einem nicht sofort verständlichen Konzept verpflichtet. Wie bereits ausgeführt, gibt es mehrere Module (core, http_core, mod_so), die fest einkompiliert (statisch verbunden) werden. Einige weitere können mit LoadModule dynamisch dazugeladen werden, vorerst sind die entsprechenden Zeilen jedoch auskommentiert. Die Anweisung ClearModuleList entfernt zunächst wieder sämtliche Module, daher müssen sie mit AddModule erneut angesprochen werden - sowohl die statisch eingebundenen wie auch die dynamisch dazugeladenen. In der Version 2 des Apache Webservers ist dieses relativ umständliche Konzept endlich aufgegeben worden.
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Das ist der anfangs, ehe man daran gehen kann, die httpd.conf zu bearbeiten (falls sie entgegen dem
Rat dieses Artikels nicht völlig neu zusammengestellt wird), umfangreichste Abschnitt. An seinem Beginn stehen zunächst ein paar Anweisungen, welche auf dem Server-Rechner vorhandenen Verzeichnisse angesprochen und von wem sie ausgelesen werden dürfen.
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Für eine lokale Installation, die lediglich zu Testzwecken genutzt wird, ist ein Zugriffsschutz nicht unbedingt erforderlich. Allerdings wird die Möglichkeit, .htaccess-Dateien einzusetzen, dann enorm wichtig, wenn viele Benutzer auf den Server zugreifen dürfen und ihnen die Möglichkeit eingeräumt werden soll, Zugangskriterien für ihre Dokumente selbst festzulegen.
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Der Apache muß darüber informiert werden, welche Dateitypen er zur Weiterleitung übergeben bekommt und wie er darauf reagieren soll. Und um Zugriffsprotokolle zu erstellen, muß er darüber informiert werden, wie diese Protokolle zusammengestellt werden sollen.
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Das folgende ist ein Hinweis auf eine spezifische Möglichkeit, in CGI-Scripts (PERL) den Interpreter anzusprechen. In den höheren Versionen (Apache 2.x) ist dieser kleine Hinweis nicht mehr enthalten, obwohl die Anweisung ScriptInterpreterSource auch in Apache 2.0.50 eingesetzt werden kann.
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Mit Aliasnamen wird jetzt der Zugriff auf die verschiedenen Verzeichnisse des Server-Rechners gesteuert. Diese Aliasnamen werden benötigt, wenn man nicht jedesmal in der Adreßzeile des aufrufenden Browsers den Verzeichnispfad eingeben möchte.
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Auf bestimmte Anfragen kann der Apache mit Serverdokumenten antworten, beispielsweise, wenn der Inhalt eines Verzeichnisses angezeigt werden soll. Dazu muß er instruiert werden, wie solche Anzeigen aussehen sollen.
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Ein sehr wichtiger Abschnitt gilt der Art, wie auf verschiedene Dokument-Typen reagiert werden soll. Der Apache muß außerdem wissen, wie er auf Scriptanfragen (PERL, PHP usw.) reagieren soll, wozu verschiedene Handler definiert werden können.
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Am Ende des zweiten Abschnittes folgen zuletzt noch einige speziellere Anweisungen für weitergehende Informationen, eigene Fehlerdokumente und ähnliches.
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Der dritte Teil der httpd.conf kann sehr lang werden. Es gibt hier die Möglichkeit, verschiedene virtuelle Hosts zu konfigurieren.
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Je nachdem, ob dem Apache weitere Aufgaben aufgetragen werden sollen, können bei Bedarf beliebige weitere Module oder Konfigurationsdateien eingebunden werden.
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