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Sind Sie enttäuscht, daß Ihre Web-Site extrem niedrige Besucherzahlen aufweist? Haben Sie Ihre Web-Site in verschiedenen Kleinanzeigen beworben, und es "schaut" trotzdem kaum ein Besucher vorbei? Oder haben Sie womöglich Ihre Web-Site über einen der zahlreichen kostenlosen "Wir-melden-Ihre-Web-Site-bei-1158-Suchdiensten-Web-Promoter" versucht zu "pushen" und statt Traffic nur massenweise unaufgeforderte E-Mail-Werbung geerntet? Sie werden stauen, wie die korrekte Anmeldung bei Suchdiensten die Besucherzahl auf Ihrer Web-Site erhöhen wird!
Wir unterstellen einmal, daß jede Web-Site erschaffen wurde, um so viele Besucher wie nur möglich anzuziehen. Fast jeder Webmaster zerbricht sich darüber den Kopf, wie er mehr Besucher für seine Web-Site anziehen kann. Also müssen Schritte eingeleitet werden, die - am besten mit geringen Kosten - dafür sorgen, daß die Besucher zu uns finden. Vor dem (Verkaufs-)Erfolg steht in der Regel das Marketing - das gilt auch für das Internet. Um so mehr erstaunt es, daß sich immer noch ein "unerklärliches Phänomen" beobachten läßt: Viele Firmen und Privatleute packt die Panik, sie könnten den Internet-Zug endgültig verpassen, und so investieren sie einige tausend Mark und wochenlange Arbeit in die Entwicklung einer Web-Site. Anschließend gehen sie mit Ihrer Web-Site online, warten einen oder zwei Monate, und erkennen dann resigniert: "Keine müde Mark Umsatz über das Internet gemacht!" Fragt man bei diesen Firmen nach, was denn dafür getan wurde, um die Web-Site der Allgemeinheit bekannt zu machen, hört man oft: "Ich dachte, das geht irgendwie automatisch." Obwohl kein Mensch glaubt, daß jemand bei einer Firma anruft, ohne deren Telefonnummer zu kennen, gehen doch viele davon aus, daß eine Web-Site massenweise Besucher anzieht, obwohl deren Adresse nirgends publik gemacht wurde.
Der erste und mit Abstand wichtigste Schritt, um für mehr Besucher auf einer Web-Site zu sorgen, ist die Anmeldung bei den mittlerweile unzähligen Suchdiensten. Das ist die Grundlage dafür, daß Ihre Web-Site überhaupt von der Internet-Gemeinde wahrgenommen werden kann!
Es ist allgemein bekannt, daß zwischen 70 % und 85 % aller Informationsrecherchen im Internet über Suchdienste erfolgen - bei täglich Dutzenden Milliarden Hits kommt so ein schönes Sümmchen zusammen.
Natürlich sind nicht alle Suchdienste gleich wichtig: Yahoo, der bekannteste Suchdienst, erzeugt allein ca. 70 % des Traffics aller Suchdienste. Es folgen Alta Vista, InfoSeek, Lycos und deutschsprachige Dienste wie Fireball und Web.de. Es ist zwar richtig, daß die 10 wichtigsten Suchdienste zusammen über zwei Drittel aller Seitenaufrufe erzeugen. Wenn man aber berücksichtigt, daß die Anzahl der Seitenaufrufe, die täglich über Suchdienste erfolgen, einige Milliarden Aufrufe umfaßt, kann man sich leicht ausrechnen, daß auch das restliche Drittel der Suchdienste täglich etliche Millionen Seitenaufrufe erzeugt - somit sind auch die meisten "unwichtigen" Suchdienste für unser Ziel, mehr Besucher anzuziehen, wichtig genug!
Es ist für eine Web-Site also obligatorisch (und kein kein Nice-To-Have), wenigstens bei den wichtigsten Suchdiensten eingetragen zu sein! Jede andere Form der Bekanntmachung und Bewerbung einer Web-Site sollte erst nach der korrekten Anmeldung bei den Suchdiensten in Erwägung gezogen werden. Suchdienste bieten in der Regel den Vorteil, daß eine Eintragung kostenlos erfolgt. Der Nachteil ist allerdings und das ist einer der Hauptgründe dafür, daß viele Webmaster trotz besseren Wissens diese Aufgabe so sträflich vernachlässigen, daß die Eintragung einer Web-Site bei einem Suchdienst sehr zeitaufwendig ist. Spätestens nach der fünften Eintragung wird das Ganze zur monotonen Fließbandarbeit. Noch problematischer wird die Sache, wenn man an einen Suchdienst wie zum Beispiel Yahoo gelangt, bei dem sich die Eintragung nicht auf die einfache Eingabe der URL beschränkt (dies ist übrigens auch nur bei den reinen Engines der Fall), sondern sich über das Ausfüllen von seitenlangen Formulare zieht. Last but not least fallen einem die Adressen der Suchdienste garantiert nicht ein, wenn man sich gerade mal wieder vorgenommen hat, die eigene Web-Site anzumelden - also muß man erst bei den Suchdiensten, die man kennt, nach den anderen Suchdiensten suchen (und schon wieder ist eine Woche rum ...).
Die Anmeldung bei Suchdiensten ist deshalb schon sehr wichtig, weil Sie Ihnen in der Regel automatisch "qualifizierte" Besucher bringt, d. h., Besucher finden zu Ihnen, weil sie im Suchdienst, nach Eingabe der Suchbegriffe Ihre Web-Site gefunden haben. (Voraussetzung dafür ist natürlich, daß Sie bei der Anmeldung korrekte und relevante Schlüsselwörter und Beschreibungen angeben.)
Themen wie "qualifizierte Besucher" haben sicher ihre Berechtigung, wenn es z.B. um das Plazieren von kostenpflichtigen Werbebannern geht. Bei der Anmeldung bei Suchdiensten allerdings sollte dieser Punkt eine untergeordnete Rolle spielen. Schließlich kostet uns ein Anwender, der unsere Web-Site über einen Suchdienst findet und daraufhin besucht, kein Geld, da er weder unseren Stromverbrauch erhöht noch unsere Arbeitszeit "bindet"! Es ist auch nicht so, daß durch die Anmeldung bei Suchdiensten gleich täglich Tausende von Besuchern "eintreffen", die Sie mit E-Mails und Fragen bombardieren, so daß sie Ihre Ressourcen binden! Während wir uns beim Direktmarketing über die Qualität der Adressen Gedanken machen sollten, bevor wir einen Werbebrief verschicken, der Geld kostet, sollten wir bei der Anmeldung unserer Web-Site bei Suchdiensten versuchen, korrekte und relevante Schlüsselwörter und Meta-Tags anzugeben - so regelt sich die "Qualität" der Besucher von alleine!
Nicht übersehen sollte man die Tatsache, daß ein Besucher schon nach wenigen Sekunden wieder weggeht, wenn ihn der Inhalt einer Web-Site nicht interessiert.
Nachdem dieser Punkt angesprochen wurde, sollten wir uns zum Ziel setzen, unsere Web-Site bei so vielen Suchdiensten wie nur möglich anzumelden! Aber Vorsicht: Nicht überall, wo Suchdienst "draufsteht", steckt auch wirklich ein Suchdienst dahinter! Deswegen sollten wir als nächstes die Unterschiede zwischen den einzelnen Suchdiensten klarmachen, bevor wir die Anmeldung angehen!
Bevor wir die Anmeldung bei Suchdiensten weiter besprechen, ist es wichtig, einige grundlegende Begriffe zu klären. Unter dem Oberbegriff "Suchdienst" werden alle Web-Sites zusammengefaßt, die dem Anwender das Auffinden von Informationen erleichtern sollen.
Der Begriff "Suchmaschine" wird fälschlicherweise oft in einem allgemeinen Sinne dazu verwendet, sowohl reine Suchmaschinen wie auch Verzeichnisse oder gar Free-For-All-Linklisten zu bezeichnen. In Wirklichkeit sind diese jedoch nicht identisch, wobei der Unterschied in der Art und Weise liegt, wie die Ergebnislistings erzeugt werden. Insbesondere die Free-For-All-Linklisten haben nichts mit Suchmaschinen und Verzeichnissen zu tun.
Suchmaschinen (Engines): Suchmaschinen, die man auch Spider oder Crawler (zu deutsch Spinne bzw. Kriecher, kriechen oder krabbeln) nennt, suchen ständig Web-Sites im Internet auf, um Kataloge von Web-Seiten anzulegen. Suchmaschinen wie etwa Fireball erzeugen ihre Ergebnislistings automatisch. Bei dieser Methode klappern die Suchmaschinen einfach das ganze Web ab, wobei anschließend Menschen das untersuchen, was bei der Suche herausgekommen ist. Auf diese Weise können die Suchmaschinen gegebenenfalls Änderungen, die Sie an Ihren Web-Seiten vorgenommen haben, automatisch ausfindig machen. Beeinflußt wird durch Änderungen wiederum die Art und Weise, wie Ihre Seiten im Ergebnislisting aufgelistet werden, wobei alles mögliche eine Rolle spielen kann: die Seitentitel, die Textblöcke oder andere Elemente der Seite.
Da Suchmaschinen automatisch arbeiten und außerordentlich viele Web-Seiten indizieren, finden Sie dort oft Informationen, die in den Verzeichnissen (siehe unten) nicht aufgeführt sind.
Bei Suchmaschinen werden in der Regel alle Web-Sites, die angemeldet wurden, auch aufgenommen.
Verzeichnisse (Directories): Anders als bei Suchmaschinen werden die Verzeichnisse nicht automatisch, sondern von Redakteuren angelegt. Eine Web-Site wird hier angemeldet und anschließend mit einer oder mehreren sinnvollen Kategorien verknüpft. Da Verzeichnisse in der Regel von erfahrenen Redakteuren angelegt werden, liefern sie in der Regel bessere (zumindest besser gefilterte) Resultate als Suchmaschinen. Das bekannteste und wichtigste Verzeichnis ist Yahoo (
http://www.yahoo.de/).
Bei einem Verzeichnis wie Yahoo hängen die Ergebnislistings von menschlichen Eingriffen ab. Entweder reichen Sie eine kurze Beschreibung Ihrer gesamten Site ein, oder aber die Redakteure, die die Sites besprechen, schreiben eine solche. Beim Suchvorgang werden dann nur diese Beschreibungen auf Treffer untersucht, so daß Änderungen Ihrer Web-Seiten keinerlei Auswirkungen auf das Ergebnislisting haben. Kriterien, die für die Verbesserung eines Ergebnislistings bei einer Suchmaschine sinnvoll sind, sind dies durchaus nicht hinsichtlich der Verbesserung eines Ergebnislistings bei einem Verzeichnis.
Bei Verzeichnissen werden in der Regel nur Web-Sites aufgenommen, die einem gewissen Qualitätslevel entsprechen. Eine gut gemachte Web-Site (mit gutem Inhalt) hat mehr Chancen als eine schlechter gemachte Web-Site, aufgenommen zu werden.
Hybrid-Suchmaschinen: Um die Sache noch etwas komplizierter zu machen, verfügen manche Suchmaschinen außerdem über ein mit ihnen verknüpftes Verzeichnis. Hierbei handelt es sich um Web-Sites, die schon einmal besprochen oder bewertet worden sind. Bei der Durchführung einer Abfrage auf einer Hybrid-Suchmaschine tauchen diese besprochenen Sites meistens nicht standardmäßig auf, sondern müssen vom Benutzer, der die Besprechungen sehen möchte, gezielt ausgewählt werden. Ob man in das Directory einer Suchmaschine aufgenommen wird, hängt normalerweise von einer Mischung aus Glück und der vorhandenen Qualität ab. Manchmal können Sie auch eine Besprechung Ihrer Web-Site "beantragen", haben aber keine Garantie dafür, daß dies dann auch wirklich geschieht.
Free-For-All-Linklisten: Free-For-All-Linklisten sind Seiten, in denen Links auf Web-Sites zusammen mit einem kurzen Kommentar eingetragen werden können. Der Betreiber trägt seine Web-Site und die Kurzbeschreibung selbst ein, und die Eintragung erfolgt sofort und ohne redaktionelle Überprüfung.
Auf Free-For-All tummeln sich mittlerweile (leider) fast ausschließlich Anbieter, die gezielt auf Dummenfang aus sind. Was als gute Idee entstanden ist, gehört heute zu den klassischen Gebieten, in denen sich Abzocker, Bauernfänger und sonstige zwielichtige Zeitgenossen tummeln. Auf Free-For-All-Linklisten (abgekürzt "FFA") finden Sie somit auch in der Regel Angebote wie "Reich werden - ohne arbeiten!", "450 MHz Pentium mit 21"-Monitor für nur 150,00 DM" und ähnliches. Der Grund, warum die unseriösen Angebote gerade auf den FFA-Sites zu finden sind, liegt auf der Hand: Die Eintragung wird selten überprüft, erfolgt in der Regel umgehend und ist kostenlos. Da diese Angebote in redaktionell überprüften Suchdiensten keine Chance auf eine Aufnahme haben, konzentrieren sie sich auf Dienste, in denen sie ungeprüft ihr Angebot plazieren können.
Außerdem dienen sie unseriösen Firmen zusammen mit Maillinglisten als ergiebige Quelle für neue E-Mail-Adressen - diese Werbe-E-Mails finden Sie dann massenweise in Ihrer Mailbox. Sie können übrigens gegen solche unangeforderten E-Mails rechtlich vorgehen, sofern es Ihnen gelingt den (echten) Absender zu ermitteln. Seriöse Firmen senden niemals unaufgefordert E-Mail-Werbung zu, daher sollten Sie solche Werbung IMMER ignorieren (vor allem dann, wenn sie auf den ersten Blick interessant erscheint)! Wenn Sie auf eine solche E-Mail antworten, bestätigen Sie dem Absender nur, daß es sich um eine korrekte E-Mail-Adresse handelt, mit dem Ergebnis, daß Sie um so mehr unerwünschter Werbung in Ihrer Mailbox finden werden.
Von der Anmeldung bei einer FFA-Linkliste raten wir mittlerweile grundsätzlich ab. Stellen Sie sich vor, Sie besuchen zufällig eine solche "Free-For-All"-Seite und sehen neben den unzähligen unseriösen Angeboten ("Reich werden ohne Arbeit - GARANTIERT!", "Wir bringen Sie in die Top-10 bei Yahoo - UMSONST" oder "Nackte Prominente") einen Eintrag von Volkswagen! Was wäre Ihr Eindruck? Peinlich, peinlich ...
Neben den obengenannten Suchdiensten gibt es noch eine ganze Reihe anderer Formen von Web-Sites, die das Auffinden von Informationen erleichtern möchten. Beispielsweise gibt es ein ganze Reihe von sogenannten Award-Services, die einzelnen Web-Sites "Auszeichnungen" (englisch "Award") verleihen. Die Idee ist, gute Web-Sites zu prämieren - als Gegenleistung müssen Sie, nachdem Sie einen Award erhalten haben, das Banner des Verleihers auf Ihrer Web-Site plazieren. Zu diesen Thema ließe sich sicher ein ganzes Buch schreiben. Wir möchten an dieser Stelle auf die Homepage von Ralf Sturm (alias "Schlingel") verweisen, der mit einer Homepage "Webhexe" 38 (!) Awards erhalten hat! Der einzige Haken an der Sache: Die Web-Site, für die er so viele Auszeichnungen erhalten hat, existierte nie! Wie so oft geht es vielen Betreiber lediglich darum, ihr eigenes Banner irgendwo kostenlos plazieren zu können - also vergibt man "Awards", um dieses Ziel zu erreichen.
Erwähnt werden sollten noch die sogenannten Hit-Counter: Hierbei handelt es sich um Web-Sites, die ihren Besuchern besonders populäre Web-Sites präsentieren. Dem Besucher wird z. B. eine Liste mit den 100 am meisten besuchten Web-Sites gezeigt. Neben dem Link zur jeweiligen Web-Site steht auch die Anzahl der Besucher, die diese Site erzielt hat. Auch hier funktioniert das System über einen Link (bzw. Banner) den Sie auf Ihre Web-Site plazieren müssen und der auf die Counter-Web-Site zeigt. Dieser Link sorgt dann dafür, daß bei der Counter-Web-Site jeder Ihrer Besucher gezählt wird.
In der Theorie klingt auch dieses System gut - in der Praxis sind leider auch diese Sites Manipulationen unterworfen. So gibt es mittlerweile einige Utilities, mit denen Anwender die eigene Web-Site puschen können. Die Programme gaukeln dem Hit-Countern immer andere IP-Adressen vor und sorgen so dafür, daß die Counter hochgezählt werden. Ziel dieser Manipulation ist es natürlich, in der Seite mit den am meisten besuchten Web-Sites ganz oben zu erscheinen.
Wegen der erheblichen Manipulationsmöglichkeiten sollten Sie auf die beiden eben genannten Suchdienste keinen Schwerpunkt setzen, wenn Sie Ihre Web-Site bekannt machen möchten. Eine sichere Methode, unseriösen Betreibern aus dem Weg zu gehen, ist, nie Werbebanner oder Links in der eigenen Web-Site aufzunehmen. Wenn Ihnen jemand einen "Award" zukommen lassen möchte, dann ist das schön für Sie. Wenn er aber verlangt, daß Sie als Voraussetzung dafür sein Banner auf Ihrer Web-Site plazieren, sollten Sie mißtrauisch werden.
Nachdem nun die Unterschiede zwischen den einzelnen Suchdiensten erläutert wurden, werfen wir einen Blick auf die im Internet oft anzutreffenden Angebote "kostenloser Internet-Promoter".
Unser Ziel ist es ja immer noch, unsere Web-Site bei so vielen Suchdiensten wie möglich anzumelden! Also klingen die Angebote der kostenlosen und kostenpflichtigen Promoter teilweise sehr verlockend!
Im Internet wie im "richtigen Leben" finden Sie viele Angebote, die darauf aus ist Ihr Portemonnaie zu erleichtern, ohne eine angemessene Leistung zu erbringen. Dazu gehören fast alle sogenannten Internet-Promoter, die Ihnen anbieten, Ihre Web-Site bei Hunderten oder gar Tausenden Suchdiensten anzumelden.
Fallen Sie nicht auf Bannerwerbungen wie "Eintrag bei 1158 Suchmaschinen vom professionellen Internet-Promoter" rein! Solche "Internet-Promoter" können keine 1158 Suchmaschinen kennen, weil es keine 1158 Suchmaschinen gibt! Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Tatsächlich wird Ihre Web-Site massenweise bei "Free-For-All"-Linklisten angemeldet, deren Wert wie bereits erwähnt für Ihre Web-Site gleich Null ist und die Ihrem Image schwer schaden können!
Es gibt drei Kategorien dieser "Internet-Promoter":
Wie dreist einige Anbieter sind, zeigt sich in der Behauptung, die Anmeldung würde ja sehr aufwendig sein und sehr viel Zeit kosten - so daß das Anbringen eines Banners eine "faire" Gegenleistung sei. Das klingt dann so, als ob der "arme Kerl" Stunden damit verbringen würde, Ihre Web-Site manuell anzumelden. Tatsächlich werden, wenn die Anmeldung überhaupt durchgeführt wird, Skripts oder Programme für die Anmeldung verwendet - eine Arbeit von wenigen Minuten.
Einige bieten Ihnen als kostenpflichtige Zusatzleistung an, Ihre Web-Site so zu optimieren, daß sie bei den Suchergebnissen auf den ersten Seiten erscheint. Klingt gut, weiß man doch inzwischen, daß Suchergebnisse teilweise hunderte Seiten lang sind und fast immer nur die ersten beiden Seiten beachtet werden. Aber: Garantieren kann so etwas niemand! Man kann höchstens unter Kenntnis der besonderen Merkmale eines Suchdienstes dafür sorgen, daß eine Web-Site unter Ausnutzung aller erlaubten Methoden und "Tricks" ein bestmögliches Ergebnis erzielt. Ob Ihre Web-Site im Suchergebnis dann aber auf Platz 1 oder 1.230 steht, kann Ihnen niemand im voraus sagen.
Das Lockmittel, das fast alle dieser Anbieter verwenden, ist der Begriff "Kostenlos", und immer wieder treffen Sie auf "Sie müssen nur im Gegenzug unser Banner auf Ihrer Web-Site plazieren". Ergebnis: Sie machen kostenlose Werbung für diese Promoter und erhalten keine Gegenleistung (zumindest keine, die Ihnen nutzen würde!). Denn im für Sie besten Fall melden diese "Promoter" Ihre Web-Site gar nicht an (schicken Ihnen aber trotzdem ein Protokoll), oder aber sie melden Ihre Web-Site bei wertlosen Free-For-All-Linklisten an. Außerdem kann es passieren, daß Ihre Web-Site durch zu häufiges Anmelden bei einen (echten) Suchdienst komplett gesperrt wird! Die Anmeldung Ihrer Web-Site ist so grundlegend wichtig, daß Sie darüber immer selbst die Kontrolle und Übersicht behalten sollten!
Der beste Schutz vor unseriösen Angeboten ist immer noch der gesunde Menschenverstand! Fragen Sie sich bei "kostenlosen Super-Angeboten" doch einfach, warum jemand für Sie kostenlos arbeiten sollte!
Nachdem wir nun die Unterschiede zwischen Suchmaschinen und Verzeichnissen besprochen und auch vor den Gefahren der Verwendung unseriöser Dienste gewarnt haben, bleibt unser Hauptproblem - die erfolgreiche Anmeldung bei Suchdiensten - immer noch ungelöst.
Gehen Sie bei der Anmeldung Ihrer Web-Site systematisch vor.
Melden Sie Ihre Web-Site erst dann an, wenn sie fertig und getestet ist. Melden Sie vor allem bei Verzeichnissen keine Web-Site an, die noch "Under Construction" ist! Die Redakteure werden eine solche Anmeldung garantiert ignorieren!
Steht Ihre Web-Site, sollten Sie sich als nächstes Gedanken über die strategischen Schlüsselwörter machen! Damit sind die Suchbegriffe gemeint, die ein Anwender eingibt, um Ihre Web-Site in einem Suchdienst zu finden. Achten Sie hierbei auf inhaltliche Relevanz. Ihre Schlüsselwörter müssen sich direkt auf den Inhalt der Seite beziehen. Versuchen Sie nicht, Besucher durch Angabe falscher Suchbegriffe "anzulocken", da diese sich dann verständlicherweise verschaukelt fühlen! Versuchen Sie bei der Auswahl der Schlüsselwörter allgemeine Begriffe zu vermeiden. (Geben Sie doch mal zum Test den Suchbegriff "Software" bei Altavista ein - sie werden staunen, wie viele Treffer Sie angezeigt bekommen.)
Fügen Sie Meta-Tags in Ihre Web-Site ein. Das erleichtert vielen Suchmaschinen die korrekte Indizierung Ihrer Web-Site.
Wenn Sie Frames verwenden, stellen Sie zumindest sicher, daß Sie einen Abschnitt <noframes> in Ihre Seite(n) einfügen. Vermeiden Sie außerdem, wenn möglich, dynamisch erzeugte Seiten und andere Suchmaschinen-Stolpersteine, wie zum Beispiel Image-Maps und Grafiken.
Erst jetzt, nachdem Sie diese grundlegenden Schritte ausgeführt haben, sollten Sie Ihre Web-Site anmelden.
Die sicherste und aufwendigste Vorgehensweise für die korrekte Anmeldung bei Suchdiensten ist es, bei allen Suchdiensten eine manuelle Anmeldung durchzuführen. Aber kaum ein Webmaster tut das, weil die manuelle Eintragung sehr aufwendig ist. Neben den ganz großen Suchdiensten (Yahoo, Alta Vista, Infossek usw.) gibt es weltweit ca. 600 bis 800 mehr oder weniger wichtige (aber zumindest seriöse) Suchdienste. Allein in Deutschland gibt es ca. 30 wichtige Suchdienste. Abgesehen davon, daß allein das Suchen der jeweiligen URLs eine Ewigkeit dauern würde, wäre die manuelle Anmeldung schon bei den wichtigsten 100 Suchdiensten ein äußerst zeitaufwendiges Unterfangen.
Also benötigen Sie hierzu Software, die Ihnen die Arbeit abnimmt. Das Programm "Hello Engines!" meldet Ihre Web-Site automatisch bei über 600 echten Suchdiensten an und speichert dabei die Antwortseite des Suchdienstes so, als hätten Sie sich gerade manuell angemeldet. Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt auf der Hand: Sie müssen sich nicht auf irgendwelche Protokolle verlassen, sondern sehen exakt, was mit Ihrer Anmeldung tatsächlich passiert ist. "Hello Engines!" verfügt über eine der umfangreichsten Suchmaschinen-Datenbanken überhaupt und enthält fast alle wichtigen Suchdienste der Welt und praktisch alle deutschen Suchdienste. Das Programm ist als voll funktionsfähige 14-Tage-Trial-Version verfügbar. Die Trial kann Ihre Web-Site bei 50 Suchdiensten anmelden (darunter auch Yahoo Deutschland) und funktioniert ohne Einschränkung. Gedacht ist diese Version als Anreiz zum Kauf der Profi-Version, die über 600 echte Suchdienste kennt. Neben der Durchführung der Anmeldung enthält das Programm auch einen Meta-Tag-Generator, für die schnelle und korrekte Angabe der Meta-Tags.
Bei "Hello-Engines!" haben Sie die optimale Kontrolle, da die Anmeldung von Ihrem PC aus durchgeführt wird. Außerdem sehen Sie die Antwortseiten der Suchdienste und können sich bei jedem Suchdienst einzeln anmelden. Darüber hinaus können Sie mit Hello-Engines! mehrere Anmeldungen einer oder verschiedener Web-Sites durchführen. Bei den andere Diensten kostet jede einzelne Anmeldung Geld.
Eine alternative zu "Hello Engines!" ist der US-Dienst Linkexchange. Hier können Sie über die Seite Submit-It! Ihre Web-Site bei ca. 400 Suchdiensten anmelden lassen.
Bei Register-It! (auch ein US-Dienst) können Sie Ihre Web-Site ebenfalls bei ca. 400 Suchdiensten anmelden lassen.
Neben der Anmeldung bieten beide US-Dienste übrigens zahlreiche andere interessante Tools, wie zum Beispiel einen HTML-Check, eine Abfrage der Position in den Suchergebnissen und ähnliches.