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Der Pocketsurfer |
Wenn man sich mal einige Zeit mit dem mobilen Surfen im Web auseinandergesetzt hat und sich selbst dabei beobachtet, so fallen einem schon sehr komische Wandlungen des Surfverhaltens auf. Im Prinzip kann man sagen, daß sich die "schlechten" Eigenschaften beim mobilen Surfen ziemlich verstärken und die "guten" fast gänzlich verschwinden.
So sind die Ansprüche eines Mobilsurfers an eine Webseite noch wesentlich höher angesiedelt, wenn es um Ladezeit, Navigation, Intuitivität und ähnliche Eigenschaften geht. Ausserdem sollte der Content wirklich durchdacht sein und keine unnötigen Ausschmückungen (wie sie ironischerweise ab und zu in diesem Artikel vorkommen) enthalten.
Wenn man mobil im Internet ist, dann ruft man eine Seite unter den unterschiedlichsten Umständen auf. Unabhängig von Ort und Zeit ist man als Mobilsurfer häufig dem Druck ausgesetzt, möglichst schnell an eine Information zu kommen und man hat zusätzlich oft noch die Schwierigkeiten bei der Darstellung, Übertragungsrate und der Navigation. Ich persönlich bin immer dankbar für Seiten, auf denen ich mich auch (oder gerade) unterwegs schnell zurechtfinde.
Wenn man nun wirklich eine Webseite für einen Handheld-User schreiben will, so sollte man unbedingt neben den Hard-und Softwareeinschränkungen die Umstände der Menschen sehen, die auf diese Art im Web unterwegs sind. Schliesslich will man mit seinem Angebot ja die Menschen erreichen und nicht die Maschinen, die es darstellen...
Um diese Ansprüche zu erfüllen, muss man sich als Webworker schon ordentlich ins Zeug legen und man bekommt es nicht mal gedankt, denn bevor der Mobilsurfer das Feedbackformular ausfüllen kann, hat ihm sein Tischnachbar im Café schon längst das
Butterhörnchen weggefuttert... ;-)
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