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Prozessorleistung |
Natürlich bleiben auch die Minicomputer nicht auf ihrem Leistungsniveau stehen. Und schon heute leisten Sie auf kleinstem Raum beachtliches! Im Vergleich zu einem modernen Desktop-PC (insbesondere auch im Hinblick auf die Webbrowserperformance) ist die Power natürlich eher gering. Denn nicht nur die Übertragungsraten können im Web für die Aufbaugeschwindigkeit einer Seite ausschlaggebend sein, sondern auch das Leistungsvermögen des Clientrechners.
Deshalb darf nie vergessen werden, daß auf einem Mobile-PC alles einen ganzen Tick langsamer vonstatten geht, als auf der Entwickler-Workstation :-).
Als beliebtestes kraftraubendes Etwas hat sich die sog. animierte GIF-Grafik etabliert. Selbst einige kleine Anim-Gifs reichen bei manchen Palmtops für einen erzwungenen Browserstopp aus! Zwar laden viele Pocketsurfer Grafiken nur manuell, das aber sollte man nicht voraussetzen, da es immer noch genügend
Leute gibt, die ihren Browser nur mit den Standardeinstellungen nutzen.
Seit einiger Zeit gibt es auch javafähige Browser für Pocket-Betriebssysteme. Ich persönlich habe es noch nicht erlebt, daß ein wirklich sinnvolles Java-Applett auf meinem PDA gelaufen ist. Und für Spielereien hat ein Mobilsurfer noch weniger Zeit, als ein Homeuser. Deshalb sollten nur wirklich notwendige Applets verwendet werden! Trotzdem benötigt man immer noch eine Alternative, da man Java noch lange nicht als Standard bei Mobilsystemen betrachten kann. Abgesehen davon braucht ein Javaprogramm sehr viel Systemressourcen auf dem Clientsystem (das merkt man ja manchmal sogar auf einem Heim-PC), was den Surfer auch wieder nicht erfreut.
Verzichten Sie nach Möglichkeit auf Spielereien und lassen Sie den Pocketbrowser genügend Leistungsreserven, damit er sich um seine eigentlichen Aufgaben - nämlich das Anzeigen von HTML-Dokumenten - kümmern kann.
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