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Die so genannten Bildschirme

nach unten Grösse und Auflösung
nach unten Blendung und Kontrast
nach unten Farbfähigkeit
nach unten Stylesheet-Tricks

Grösse und Auflösung

Durch den Begriff "Pocket-PC" ist die physische Bildschirmgrösse quasi schon definiert. Da solche Systeme immer schön handlich bleiben sollen, sind in Zukunft nur unwesentlich grössere JavaScript-Meldung Bildschirme zu erwarten. Auch wenn manche Geräte bereits mit voller VGA-Auflösung arbeiten, so stehen für die eigentliche Webseite nicht selten gerade mal ca. 420x180 Pixel oder weniger zur Verfügung. Selbst wenn ein Palmtop-Computer irgendwann einmal 1024x768 Punkte darstellen sollte, so werden die Pixel so winzig, daß es, gerade unterwegs, schwer fallen wird, diese zu erkennen.

Wenn man auf einer Webseite eine Grafik auch nur um zwanzig Pixel je Seite kleiner macht, so stellt das auf einem Palmtop schon einen kräftigen Platzgewinn dar. Die meisten mobilen Surfer laden Grafiken bei Bedarf von Hand nach, deswegen ist es aber trotzdem sinnvoll auf die width-und height-Attribute zu verzichten, da hiermit unnötig grosse Platzhalter vermieden werden können.

Blendung und Kontrast

Unterwegs findet man selten optimale Arbeitsbedingungen vor. So beeinträchtigen Sonne, Scheinwerfer und z.B. Nachtfahrten im Zug oft die Lesbarkeit des ohnehin meist kontrastarmen Displays. Jeder, der mobil im Internet surft, ist deshalb dankbar für kontraststarke Seiten, die Ihre wichtigen Informationen nicht in starren, antialiaseden Grafiken beheimaten, sondern echten Hypertext anbieten. So kann man notfalls (z.B. wenn der Browser die gewählten Vorder-und Hintergrundfarben auf dem Display gleich darstellt) wichtigen Text auch mal via Clipboard in ein Textprogramm ziehen und dort weiterlesen.

Screenshot Psion Computer mit Webbrowser

Der Einsatz von echtem Text für die Darstellung der Kerninformation erweist sich besonders auch bei Pocketsystemen als sinnvoll. Damit hat der Surfer Möglichkeiten, die Information schnell elektronisch weiterzuverarbeiten und sie ggf. an seine widrigen Verhältnisse anzupassen. Vermeiden Sie es, wichtige Informationen in Grafiken o.ä. zu verstecken.

Farbfähigkeit

Ein Grossteil der heutigen Palmtop-PCs wird noch mit Monochrom- oder Graustufendisplay angeboten. Da vernünftige Farbdisplays sehr teuer sind und viel Strom verbrauchen, wird dies auch noch eingige Zeit so bleiben. Für den Surfer ist es sehr ärgerlich, wenn er eine wichtige Grafik nicht erkennen kann, weil auf seinem System zu wenig Graustufen zur Verfügung stehen. Bei einigen Pocketbrowsern kann man die Anzahl der dargestellten Graustufen gegenüber den max. möglichen auch noch reduzieren um Rechenleistung zu sparen. Dies geht dann natürlich zu Lasten des Kontrastes und der Lesbarkeit.

Wenn Sie wichtige grafische Informationen (wie z.B. Schaltpläne, Karten oder Legenden) anbieten, achten Sie auf grossen Kontrast der Grafiken und verwenden Sie möglichst wenig Farben. Das GIF-Format wird i.A. deutlicher dargestellt als das JPG-Format.

Stylesheet-Tricks

Mittlerweile haben sich die Cascading Stylesheets (CSS) schon fast durchgesetzt und man geht immer mehr zur Trennung von Layout und Content über. Neben der blossen Formatierung im herkömmlichen Sinne kann man mit Stylesheets noch einiges mehr machen. Bestes Beispiel hierfür sind nicht-unterstrichene Hyperlinks und diverse "Rollovereffekte". Bei gewissenhaften Webworkern mittlerweile schon fast wieder verrufen, werden solche Effekte gerade bei stark designorientierten Seiten gerne eingesetzt. Der Nutzen ist allerdings bescheiden, wenn man bedenkt, daß bei einer monochromen Darstellung ein Hyperlink als solcher gar nicht mehr zu erkennen ist.

Setzen Sie spezielle Effekte von Stylesheets deshalb äusserst vorsichtig ein. Zwar beherrschen einige Pocketbrowser CSS schon, allerdings mit Einschränkungen gerade an diesen Stellen. Man könnte die Interpretation von CSS (sofern der Browser dies zulässt) zwar abschalten, aber kaum ein Pocketsurfer wird auch nur eines der wenigen vorhandenen Features an seinem kleinen Liebling deaktivieren - und schon gar nicht, wenn der Nutzen (z.B. Stromsparen, schnellere Bearbeitung etc.) nicht offensichtlich ist. Von einem Laien kann man dies ohnehin nicht erwarten.

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